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Stammhaus Montfort
Das dreigeschossige Hauptgebäude stammt aus dem Jahr 1846, es ist heute schmucklos (früher befand sich an der Nordseite eine eingemauerte Wappenplatte) und eher sachlich gehalten. Der Grundriss und die Architektur erinnern an italienisch beeinflusste Architekten -liegt doch das Treppenhaus an der Südseite, die ehemaligen Wohnräume und der Haupteingang an der kühleren Nordseite. Bemerkenswert hingegen ist das umgebende Areal mit Umfassungsmauer, wehrhaften Ecktürmen und Wirtschafts- gebäuden. Umfassungsmauer und Ecktürme stammen aus dem Spätmittelalter.
 
In einzigartiger Weise verbindet das historische Schlossensemble mit seiner weitläufigen Gartenanlage Architektur und Gartenkunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit modernen und zeitgenössischen künstlerischen Positionen. In den Räumen des Schlosses wird in einer ständigen Präsentation eine Auswahl aus verschiedenen Sammlungen gezeigt -die zur Zeit neu konzipiert wird und auch öffentlich zugänglich ist.
Wechselnde Kunstausstellungen ebenso wie zahlreiche Kulturveranstaltungen und Events machen das Museum zu einem kulturellen Zentrum von internationaler Bedeutung.
 
Die Musikhistorische Sammlung Stammhaus Montfort umfasst Saiten-, Blas- und Tasteninstrumente aus verschiedenen Zeiten und Kulturbereichen. Über 30 Tasteninstrumente, daneben Holz-, Blechblas- und Streichinstrumente sowie andere Instrumenten- arten sind hier vertreten, darunter ein Cembalo des ausgehenden 17. Jahrhunderts, ein Hammer- klavier von J. A. Stein (1783) und ein repräsentativ gestalteter Schrankflügel aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Des Weiteren umfasst die Sammlung Gesang- und Choralbücher, darunter Erstausgaben und Notenhandschriften,
Notendrucke, Musiklehrbücher, Handschriften und Briefe.



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